Den Beginn machte am Freitag Abend der Nightrun. Hier standen außer mir noch Renate Kaufmann und Rudi Urban am Start. Ich machte mir nicht allzu viele Gedanken. Der Plan war so lange es geht mit Hannah Sassnik mitzulaufen. Ich war leicht verkühlt und nicht ganz sicher ob ich ganz ans Limit gehen konnte. Der Rennverlauf war dann ein anderer. Wenns laft, dann lafts, um den unvergessenen Rudi Nierlich zu zitieren.
 Ich lief hinter einer jungen Läuferin, die ich nicht kannte, an 2. Stelle. Hannah war hinter mir. Damit hatte ich nicht gerechnet. Kurz nach dem Überqueren der Linzergasse konnte ich mich an die Spitze der Damenwertung setzen und es dann auch heimlaufen. Am Schluss wäre mir beinahe die Kraft ausgegangen. Länger hätte es nicht sein dürfen.
Der Herrenbewerb war sehr stark besetzt. Rudi Urban war mit seiner Leistung sehr zufrieden. Es reichte aber „nur“ zu Platz 7 gesamt und somit Platz 3 in seiner AK.
Renate Kaufmann konnte Rang 27 erlaufen, damit wurde sie 3. In ihrer AK.
Am Samstag waren zuerst die Kinder an der Reihe. Hier wurde Frida Seyss – Inquart bei den Kindern 1 gute 9. Anton Seyss – Inquart musste bei den Kindern 2 starten und überquerte hier als toller 11. die Ziellinie. Die Wagenleitner Schwestern belegten bei den Kindern 3 (Felicia) Rang 5 und bei den Kindern 4 Platz 2 (Sofia).
Renate Kaufmanns Sohn Florian lief seinen 1. Wettkampf und konnte gut gelaunt finishen.
Danach wurde es für die Eltern ernst. Außer mir war auch Michi Seyss – Inquart am Start. Nachdem ich Höhenmeter nicht sonderlich mag und mit Maria Reich eine ausgezeichnete Bergläuferin am Start war, rechnete ich mir keine Chancen auf einen erneuten Sieg aus. Erst recht nicht, als ich Kathrin Thaumiller – eine Nachmeldung – erblickte. Müde Beine vom Vortag hatte ich auch und die Verkühlung war zwar besser, aber noch nicht ganz weg. Der Plan war die ersten ebenen Meter Gas zu geben, auf den Stiegen zurückzuschalten und dann mal sehen, was geht. Erstaunlicherweise lag ich am Beginn der Stiegen in Führung. Die versuchte ich dann natürlich doch so gut wie möglich zu halten. Oben angekommen war ich erledigt. Die Oberschenkel brannten. Ich versuchte Tempo zu machen. Ganz gelang es mir nicht und Kathrin holte mich schließlich am tiefsten Punkt auf der Müllner Seite ein. Ich wollte sie ziehen lassen, aber mit einem „Komm geht schon, bleib dran“ motivierte sie mich, mich noch einmal zu überwinden. Dran bleiben gelang tatsächlich. Auf dem kurzen Anstieg zum Tor legte Kathrin ein paar gegangene Schritte ein. „Bleib drauf Theresa“, rief sie mir zu. Ich versuchte es und kämpfte weiter. Bis zum Anstieg Richtung Kloster Nonnberg konnte ich vorne bleiben dann kam Kathrin wieder. Ich heftete mich an ihre Fersen. Meine Ortskenntnis kam mir zu Gute. Kathrin wurde kurz vor Ende des Anstiegs langsamer und ich wusste: jetzt ist es gleich geschafft. Ich drückte auf den Turbo und konnte mich absetzen. Diesen Vorsprung gab ich dann bis ins Ziel nicht mehr her. Ohne Kathrin hätte ich mich vermutlich irgendwo gehen lassen. So war es der Sieg und mit Maria Reich (sie wurde übrigens 3.) und ihrem Mann Berni gemeinsam konnte ich auch die Teamwertung gewinnen.
Michael Seyss – Inquart wurde 7. Damit konnte er seine AK gewinnen. Eine tolle Leistung des diese Saison bärenstark laufenden Michi!

Am Sonntag war Veronika Weyrich beim Gaisberglauf am Start. Ihr machte ein Fersensporn zu schaffen und sie war am Samstag noch nicht sicher ob sie am So tatsächlich laufen kann. Sie konnte und das sehr schnell. Sie finishte als 7., was Rang 2 in der AK bedeutete.

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