Nur fünf ASV Athleten*innen glaubten den großspurigen Versprechungen des Obmanns von einem sonnigen Spätherbsttag, alle anderen folgten eigenen Instinkten oder anderen Überlegungen – und so wurde es wieder nichts mit einem Teamerfolg in Teisendorf. Obwohl wir drei männliche Teilnehmer im Hauptlauf stellten, gelang es uns wieder nicht auf der Ergebnisliste aufgelistet zu werden. Schuld daran war unser schnellster, der fünftplatzierte Rudi Urban. Er schaffte es noch immer nicht, trotz vorhergehender Einschulungen, bei der Anmeldung den Vereinsnamen richtig anzugeben.
Die Sonne zeigte sich zwar nicht, aber es war trocken und nicht zu kalt und auch kein warmer Wind stemmte sich uns entgegen, daher gibt es auch keine Ausreden wegen schlechter Zeiten. Der Beweis dafür war ein neuer Streckenrekord des Seriensiegers Abraham Filmon in 39.07
Souveräne Tagessiegerin im heuer zahlenmäßig sehr starken 6 km Feld war Lauren Greil, ihre Zeit 23.14 – eigentlich ein kluger Schachzug nicht die lange Runde zu laufen sondern zu versuchen, mit kürzeren Distanzen zur Hochform im nächsten Jahr zu finden.
Im selben Bewerb trat auch Edgar Vogelsang an- ebenfalls mit falsch geschriebenem Vereinsnamen, seine Ausbeute war eine 27.02, was auf keine Hochform Edis hinweist.
Dennoch zeigt das die richtige Einstellung, ein Rennen kann man auch für einen flotten Trainingslauf nutzen.
Schnellster im Hauptlauf, wie schon erwähnt, Rudi Urban, er freute sich über seine schnelle Zeit von 44.53 war aber bei der Siegerehrung sehr erstaunt nur einen dritten Klassenrang erreicht zu haben, vielleicht hat Steffen Zeyer das schon geahnt und ist deshalb zuhause geblieben oder doch wegen zweier kranker Buben?
Obmann Rudi trat verkühlt an (Grund: siehe oben) vertraute aber seinen nicht verkühlten Beinen und verbesserte seine Zeit vom Vorjahr um eine Sekunde was für den Klassensieg und einem Weißbierglas in Maßgröße reichte, auch weil Hermann Binder heuer nicht unerwartet hinter der Startlinie auftauchte.
Ihre Hochform prolongierte Maria Morales. In exakt 55 Minuten absolvierte sie die angeblichen 13 Rupertiwinkelkilometer, GPS umgerechnet ergibt das maximal 12,5 km.
Klassensieg natürlich, überlegen vor der erfolgsverwöhnten Naturfreundin Daniela Hörbinger.
Den letzten Weißbierpokal heimste Neuerwerbung Willy Adler ein, er schaffte als 70 Jähriger die Seerunde in 1.11.48, obwohl noch nicht lange beim Verein, ist er fast immer auf dem Siegespodest zu finden und – er kann auch den Vereinsnamen richtig schreiben, nämlich: ASV Salzburg LA
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