‚Ich wandre ja so gerne am Rennsteig durch das Land’ – so beginnt das berühmte thüring’sche Rennsteiglied. Dieses Wanderschicksal ereilte heuer den Obmann ab km55
auf der 73km langen SM Strecke. Heuer einfach nicht in Schwung gekommen, fehlten einfach die nötigen Trainings Kilometer um richtig laufend ins Ziel zu kommen. Trotz tausender Flüche und Verwünschungen kämpfte ich mich ins Ziel, leider zu langsam (7.47.07)um von meinen Laufkollegen, welche bis auf Christian die kürzeren Sprintdistanzen absolvierten, empfangen zu werden.
SM Spezialist Christian lief wieder ausgezeichnet, in 6.24.10 bestätigte er seine Vorjahreszeit. Auch er war nicht optimal vorbereitet, dennoch erreichte er einen 35. Gesamtrang. Der Traum von der 6 min Schallmauer lebt.
Unser Trompeter Gottfried überraschte als Rennsteigneuling mit einer guten Marathonzeit (3.23.17) und war selber positiv überrascht von seiner Leistung und der Schönheit der Strecke.
Den Rennsteigsprint (HM) absolvierten der zweifache SM Finisher Antonia (1.40.41), der über ein Jahr verschollene Andrej (1.44.50)und die stark mit Heimweh nach Mann und Kindern kämpfende Michaela (1.52.29).
Ja und da gab’s noch zwei die dabei waren: der fahnenschwingende Tänzer Mario, auch wenn er aus Verletzungsgründen nicht laufen konnte, im Bierbank-Raufhüpfen und Discodancing kann ihm keiner das Wasser reichen und Michaelas Schwester Berta.
In den Genuss ihrer helfenden Wunderhände kamen vor allem Rudi und Christian vor und nach dem Rennen.
Die Stimmung im überquellenden Bierzelt am Abend war wie immer super auch wenn’s mir körperlich nicht so gut ging wie den Kollegen, dennoch schaffte ich es ca. fünfmal eine Bierbank zu erklimmen und ca. 20 mal das Rennsteiglied, Schneewalzer und andere
musikalischen Schmankerl mit zu grölen.
Anton zog als Rennsteigluder Antonia die Aufmerksamkeit der Paparazzi auf sich, möglicherweise findet man sein Bild im Ergebnisheft, auf der nächsten Laufausschreibung oder gar auf Youtube.
Szenenapplaus bekamen wir als ASV Delegation dann beim Auszug aus dem Zelt, fahnenschwingend und vorneweg mit Gottfrieds Trompete begleitet sangen wir eine,
ich glaube auch den Thüringern bekannte Weise. Draußen wurden wir dann noch von Fans mit einem warmen Geldregen überschüttet. Wir waren in kurzer Zeit so populär geworden, dass uns ein deutscher Senioren-Sportverein in ihren Luxusbus einlud und uns ohne Taxikosten ins Hotel zurückbrachte.
Abenteuerlich verlief die Anreise, während das Auto mit Christian, Rudi und den Urban-Schwestern schlau allen drohenden Staupunkten auswich, navigierte sich Gottfried mit seiner Crew ins Nürnberger Verkehrsgewühl und stellte einen neuen Rekord für die Strecke ‚Salzburg – Schmiedefeld’ auf. Wahrlich eine Sonderprüfung, da bin ich doch etwas schneller gewesen auf meiner Strecke. Böse Zungen behaupten ja, dass Gottfried genervt das Navi abstellte und Mario navigieren ließ (Gottfried musst du Autobahn bleiben, ist besser).
Ja und 5 Doppelzimmer sind reserviert für unser siebentes Antreten am 26. Mai 2018
Anfragen und schriftliche Anträge wie immer an mich!!!
Laufbericht@ krru
