Nach einer über zwei Jahre dauernden Planungsphase ist es endlich einem Expeditionsteam unseres Vereines unter der umsichtigen Leitung des einheimischen Sherpas Tenzing Herb Fran gelungen die gefürchtete schwarze Route der Klingspitze im Eschenauer Zentralmassiv zu bezwingen. Getarnt als harmlose Almwanderung, ausgeschrieben durch den Obmann, fanden sich gerade einmal zwei Alpinistinnen und ein Alpinist ein, um dem Ruf Herbs Folge zu leisten. Conny, Christine und Rudi hatten die Zeit und auch den Mut sich auf dieses Wagnis einzulassen. Dem bisherigen Bergexperten des ASV müssen wir leider den Ehrentitel ‚Berg’ aberkennen, zog er es doch vor mit einem Koch aus dem Altersheim Hellbrunn eine Radtour zu unternehmen. Wir schlagen vor ihn zum ‚Radl’ Toni zu degradieren, sitzt er doch eh jeden Tag auf seinem blöden Drahtesel und wenn’s drauf ankommt seine Erfahrungen einzubringen, dann kneift er.
Wir jedenfalls haben die Strapazen der Tour genossen und waren sehr erstaunt über Herbs Erzählungen – er hat in dieser Gegend seine Jugend verbracht mit Heuen, Viehtreiben, Mägden nachstellen und was weiß ich noch – auch das Weidevieh in dieser Region stellte sich als sehr friedlich und durchaus kooperativ heraus, wenn es um die Wegfreigabe ging, wir waren wirklich nie in Gefahr vor einer rabiaten Kuh Reißaus nehmen zu müssen (wäre als ASVler auch kein Problem).

Nach dem Gipfelsieg belohnten wir uns auf der berühmten Hochkaseralm mit einer zünftigen Jause und einigen köstlich mundenden Weißbieren und schworen der Kaserin Resi tausend Eide bald wieder zu kommen.

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