„Guten Tag, mein Name ist Inspektor Karottel . Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe, amInspektor Karotte Samstag beim Dorflauf am Gemüseacker in Wals die ASV Leichtathletik LA Sieger und –innen zu erschnüffeln. Nicht nur meiner feinen Möhrennase, auch meinem Stie(g)laugenblick entgeht bekanntlich nichts! Deshalb kann ich trotz des Krauthaufen-Durcheinanders, das dort herrschte, genau berichten, wer sich schneller als andere ins Ziel rankte und auf‘s Podest pflanzte. Der Wetterfrosch versprach ja keine rosigen Aussichten, doch hielten sich die bleiernen Wolken den ganzen Nachmittag zurück – und die Läufer wurden von Regen und Sturm – aber nicht von Bier verschont! Gleich eines vorweg: Der jüngste Kohl- äh KotoySpross Jonas holte sich bereits einen Stockerlplatz , während die anderen noch ASvaul herumstanden – und lange bevor sie ihren Gemüseeinlauf starteten! Gratuliere – auch den jugendlichen Großeltern Jutta und Alfred, die sich als 5km-Staffelpaar Platz 6 von insgesamt 17 starken Mixed-Staffeln holten. Der sensationelle Platz 1 ging bei diesem Bewerb an die blitzschnellen Geschwister Michaela Vlasak und Rudi Urban. Rudi musste bei seinem 5km-Part ganze 4 Minuten aufholen, schaffte diesen Wahnsinn und konnte die Zweitplatzierten um 7 Sekunden abhängen. Das war möhr als spannend! Einen tollen Lauf legten auch die beiden bekannten Speedler Klemens Bernegger und Michael Lenglachner hin. Sie wurden mit nur 12 Sekunden hinter den Siegern hervorrankende Staffel-Zweite.
Nun zum 10km Häuptllauf. Beginnen wir mit dem etwas schwer verdaulichen Teil des Gerichtes äh Berichtes: Da haben wir den Salat! Wegen fieser vier Sekunden verpasste das junge ASV- Gemüse Michael Seyss-Inquart das Podest und erlief in 35:57:67min Rang 4 in der M30. Eine hochachtungswerte Laufzeit! Und jetzt einige Worte zum Sieger-Auflauf und der wundersamen Pokal-Vermöhrung: Hier handelt es sich wahrlich nicht mehr um junges Gemüse. Eher um bereits erheblich entsaftetes Dörrobst, das sich wohl wegen des geringen Gewichts und Windwiderstandes laufend Vorteil verschafft. Ich kletterte die Kohlsprossenwand empor, um alles genau unter die Lupine zu nehmen. Dabei erlitt ich fast einen Artischock, so schnell hüfelte Rudi Kranawitter an mir vorbei. Der ließ den Zweitplatzierten mit der renntierischen Zeit von 38:23min um ganze 5 Minuten hinter sich und verdiente sich damit sein ManGold in der M(umienklasse)60 mehr als gebührlich. Die weibliche dörröbstliche Prämumienklasse 50 gewann Rennate Emminger. Dabei wuchs sie nach eigenen Angaben über sich hinaus, denn sie war über eine Minute schneller als im Vorjahr – und das trotz Fehlen ihres Zugpferdes von 2014, Steffen Zeyer, der sich heuer nichts schenkte. Er gewann mit der Zeit von 35:57:02min die besonders stark besetze M40 mit einer halben Minute Vorsprung auf den Zweiten. Ähre wem Ähre gepüreet! Zum guten Schluss sei noch erwähnt, dass die ASV-Früchtchen mengenmäßig keine Mangelerscheinung waren, sondern als zweitvielster Verein an den Start gingen und dafür frische Vitamine sowie Torte und Bier erhielten. Hopfen und Malz waren hier sicher nicht verloren – es wurde alles brav getrunken und die Siege begossen. Beim Eintopf-Foto sagte ich zu mir: ‚Gib dir einen Rucola und stell dich dazu!‘ Aber da ich – obwohl sicher kein Mauerblümchen – so doch sehr zurückhaltend bin, blieb ich bis zum Endivie im Hintergrund. Anbei trotzdem ein Foto, damit ihr euch von mir ein Bild machen könnt. Und ganz zum Schluss noch ein Tipp, denn Inspektor Karottel ist ja kein Trottel: Sollte nach dem Rennen der Muskelkater schnurren – hilft vielleicht das Einbalsamieren mit SparGel (ist noch dazu – wie der Name bereits verrät – anscheinend für jeden erschwinglich). Dann verabschiede ich mich an dieser Stelle. Die Möhre hat ihre Schuldigkeit getan – die Möhre kann wandern – in einen Magen.“
Alle Ergebnisse: http://www.dorflauf.at/dorflauf/ergebnisse-2015/ Bilder: http://www.dorflauf.at/dorflauf/bilder-2015/ Rennate

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