20. Juni 2015: Um 5 Uhr morgens ist die Welt für die 140 Starterinnen und Starter (Einzel und Staffel) des diesjährigen Mozart100 noch in Ordnung. Dass am Ende des Tages manche mit der Welt fertig sein werden, ist ein anderes Kapitel. Für Jutta, Michi, Renate und Sarah war der gemeinsam absolvierte Lauf alles andere als ein Katastrophenherd. Kurzum: es ist alles gut gegangen!
Der Weg führte über zwei Runden vom Residenzplatz nach Hof und zurück und erneut vom Residenzplatz nach Fuschl und retour. Die Route von der Altstadt über die Glasenbachklamm nach Hof hat Jutta übernommen und kämpfte sich bereits in den frühen Morgenstunden durch Matsch und Schlamm, haben sich doch aufgrund des starken Regens in den Tagen zuvor kleine Bäche gebildet und den Waldboden aufgeweicht. Jutta meisterte ihre durch teils starke Steigungen gekennzeichnete 29,5 km lange Strecke mit Bravour und hat nach 3:40 h an Sarah in Hof übergeben.
Abgesehen vom heftigen Regen beim Anstieg zum Kapuzinerberg blieb es meist bei vereinzeltem Platzregen, der in Kombination mit den relativ niedrigen Temperaturen für ein angenehmes Renntempo sorgte und eine Zielzeit von 1:40 h mit sich brachte.
Wie die übrige Strecke war auch Michis Route ausreichend gut markiert und die Streckenposten an den wichtigsten/richtigen Plätzen zur Stelle. Wiederum führte der Weg über die Glasenbachklamm und dann weiter bis nach Fuschl – und das alles in nicht mehr als 3:01 h!
Dort starte Rennate als letzte der vier Staffelinnen und bestritt ihre Distanz von 25,5 km hervorragend, war sie doch bereits vierzehn Jahre keine so lange Strecke mehr im Wettkampf gelaufen.
Doch bevor zu viert ins Ziel gelaufen werden durfte, trieb Rennate den Puls der drei in eifriger Erwartung auf die Zieleinläuferin Wartenden nochmals ordentlich in die Höhe. Jede hatte einen verpassten Anruf von Rennate am Display, was leichte Beunruhigung auslöste. Ein Sturz, Krämpfe und das damit einhergehende Ende des Teambewerbs? Doch nachdem all die tragischen Äußerungen getan waren, tauchte Rennate auf und ließ abermals den Puls höher schlagen – diesmal in Euphorie und Freude über den gelungenen Staffellauf, der nach 10:48 h ein glückliches Ende genommen hatte! Das wochenlange gemeinsame und einsame Trainieren und Laufen vieler, vieler Kilometer hat sich gelohnt und uns schlussendlich den Sieg beschert. Die bisher erstmals am Mozart100-Bewerb gestartete Damenstaffel blickt mit schönen Erinnerungen auf einen gelungenen Event zurück!
Link zur Homepage: http://www.mozart100.com/
sb

