Das siebente Mal in Serie folgte ein Laufteam des ASV der Einladung des Städtepartner-
schaftskomitees REIMS, erstmals ohne Kathrin und Steffen (sie sind in Lauerstellung).
Dadurch wurden Plätze frei für fünf Reims Neulinge, deren Erwartungen, was die Champagnerhauptstadt an Flair, Kultur und gut organisierten Rennen über 10km bis zur Marathondistanz zu bieten hat, vollends zufriedengestellt wurden.
Da es schwierig ist, die einzelnen Leistungen zu bewerten, seien sie hier in willkürlicher Reihenfolge aufgezählt. Sicher ist jedoch, dass ein jeder sein Bestes gegeben hat, manches bei der Startnummernabholung abzugebende Gesundheitszeugnis verleugnete so einige Wehwechen, seien sie auch nur altersbedingt. Einem Teilnehmer (Grundwehrdiener H.) wurde auf dem Attest sogar ein ausgezeichneter psychischer Status für Wettkämpfe im Amateurbereich zugestanden, was er dann im 10km Rennen in Profimanier umsetzte.
Ladies first: Ihr Marathondebut feierte Maria Morales, sie katapultierte sich mit einer
Zeit von 3.34.19 (6. Klassenrang) an die erste Stelle auf der ASV Vereinscupliste, der Gesamtsieg bei den Frauen wird ihr wohl kaum mehr zu nehmen sein.
Nachwuchshoffnung Marie Stelzhammer blieb zwar 2 Minuten über der erwarteten Zielzeit über 10km, belegte aber mit 49.02 einen ausgezeichneten 9.Klassenrang.
Nicht aus den Augen gelassen wurde sie von Mario Klinkov, der ihr heroisch den Weg frei boxte am Start und dadurch in den Genuss kam, nicht ans Limit gehen zu müssen.
Eine solide 45.28 genügten dem schmerzgeplagten Willi Höpflinger um das Rennen unter den ersten 10% aller Läufer zu beenden. Auch er hätte gerne Marie begleitet, seinem aber noch immer imposanten Starttempo konnte sie aber leider nicht folgen.
Die beste 10km Zeit auf dem eher langsamen und schwierigen Kurs, lief Klemens Bernegger, er bestätigte seine nach Verletzung aufstrebende Form mit einem zweiten Klassenrang in 34.09 (ges. 11). Ihm am nächsten kam der vom Berglaufen kraftstrotzende Michael Holzner, der als einziger einen Klassensieg eroberte. Mit einer
Zeit von 35.52 schrieb er erstmals auf der Vereinscupliste an und stahl den Führenden wertvolle Punkte. Eine Woche nach dem Graz Marathon war für Rudi Kranawitter, den
nicht selbst ernannten Führer der Gruppe, das Wunder eine gute 36er Zeit zu laufen doch utopisch und er musste sich -nicht unzufrieden- mit 37.43 abfinden (2.Kl.Rang).
Was sich sonst so gruppendynamisch auf der Reise noch zutrug, ist bei den einzelnen Teilnehmern zu erfragen, manches ist einfach schriftlich nicht in Worte zu fassen und würde den Rahmen eines hp Berichtes sprengen.
@ krru
Ergebnisse unter: http://ratj.fr/coureur/les-resultats/
