Schon fast auf Augenhöhe mit den Kenianern – oder der Beginn einer neuen K.u.K Monarchie beim diesjährigen Marathon in Berlin?
 
Als hätten es die Vereinsbosse des ASV geahnt, dass es zu einer derart offensichtlichen Dominanz der Kipsang´s  kommen würde, (Wilson und Geoffrey – laut Medienangaben aber nicht verwandt und nicht verschwägert )und Kipchoge, schickten sie unsere zwei Kotoy´s auf in die deutsche Hauptstadt zur diesjährigen 40. Jubiläumsausgabe des Berlinmarathons.
 
Auch wenn noch keine persönlichen Stellungnahmen in Erfahrung zu bringen waren, so kann man doch schon zum jetzigen Zeitpunkt sagen, dass die Entscheidung wohl der Schritt in die richtige Richtung war. So kann man auch ohne falsche Bescheidenheit behaupten nun beinahe auf Tuchfühlung mit der kenianischen Vereinsspitze zu sein.
 
Ein weiterer stichhaltiger Hinweis lediglich nur mehr ein Jahr Rückstand in der Entwicklung auf diese nur scheinbar übermächtige Laufnation zu haben, ist unumstritten der Zieleinlauf unserer zwei ASV-Schützlinge.
So trennten die zwei am Ende der 42,195 km exakt auch nur eine Sekunde, wie im letzten Jahr Geoffrey Mutai und Dennis Kimetto.
Dieser Parallele nicht genug.
Letztes Jahr kamen Gerüchte auf, Kimetto hätte aus finanziellen Gründen im Hinblick auf die Marathon Majors Mutai den Vorrang lassen müssen. Selbstverständlich konnten damals jegliche Zweifel zerstreut werden.
Auch so dieses Jahr beim vereinsinternen Ranking der Kotoy´s war es ein Kampf bis zur Ziellinie. Nicht anders ist es zu erklären, dass Alfred – ein Gentleman wie er leibt und lebt und seiner Frau sicher den Vorrang gelassen hätte – eben auch eine Sekunde Vorsprung ins Ziel retten konnte.
 
Somit stehen am Ende zwei herausragende Resultate:
 
Jutta 3:46,10 std:min,sek
Alfred 3:46,09 std:min,sek
 
Und wer weiss, wie diese Geschichte vielleicht schon im nächsten Jahr weitergeschrieben wird ??
 
Jutta´s, Alfred´s und weitere Ergebnisse sowie ernsthafte Hintergründe unter:

http://www.bmw-berlin-marathon.com/

Geschichtsschreiber: SZ

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