Bei etwas windigen aber ansonsten idealen äußeren Bedingungen nahmen in Wels 4 ASV-Athleten (Holger, Edgar, Hermann und Maria) bei 9 Bewerben teil und holten insgesamt 7 Stockerlplätze (4x 1. Platz, 
2x 2. Platz und 1 3. Platz). 

Schon bei meiner Ankunft um 11:30 Uhr zischte die erste rote ASV-Rakete durchs Ziel. Edgar musste sich bei den schnellsten oberösterreichischen Männern (100 m Lauf) mit dem 4. Platz begnügen. Er ist aber 
ohnehin eher ein Lang- als ein Kurzsprinter. Mein erster Bewerb war der Speerwurf. Nachdem ich die ersten beiden Würfen nur in die Mittelmäßigkeit setzte, bekam ich einen guten Tipp von Österreichs Mehrkampf- 
legende Georg Werthner. Danach waren alle Würfe zwar weit, aber ungültig – kein weiterer Kommentar. Wieder nur ein 4. Platz. 
Danach kam meine Spezialdisziplin an die Reihe – der Hochsprung. Mit der zweithöchsten Höhe aller Teilnehmer gewann ich die M50 zwar locker, die Höhe war jedoch eine herbe Enttäuschung. 1,60 m springe ich 
normalerweise zu jeder Zeit und überall und so hatten die 1,59 m doch einen faden Beigeschmack. Immerhin der erste 1. Platz. 

14:30 Uhr: 400 m Lauf – Für mich ein Pausenfüller zwischen Hoch- und Weitsprung. Während Edgar bereits im 2. Lauf mit einem sehr flüssigen und technisch sauberen Lauf zum 2. Platz keuchte, startete ich mit 
Holger im 3. Lauf. Ich auf Bahn 3, Holger auf Bahn 2. Noch ehe der Startschuß verpuffte, hatte Holger die Kurvenvorgabe bereits wettgemacht und raste mit Riesenschritten an mir vorbei. 40 m später sah ich nur 
noch einen roten Punkt in der Ferne. Nervös machte mich das nicht, denn meine Stärke sind die letzten 100 m. Die Rechnung ging nicht ganz auf, denn als ich in die Zielgerade einbog, flog Holger bereits dem 
Ziel entgegen. Immerhin konnte ich noch den 3. Platz erlaufen. Holger gewann überlegen den 1. Platz, ebenso wie im 800 m Lauf, wo er sich jedoch nicht gerade als Gentleman outete. Nachdem er die 1. Runde 
noch locker mit der tapfer laufenden Bachl Bettina mittrabte, ließ er diese eingangs der 2. Runde einfach stehen und lief eine fulminante 60er Schlußrunde. Da dachten wohl ein paar Zuseher sie wären bei einem 
Profirennen. 

Mein letzter Wettkampf hieß Weitsprung. Und hier schaffte ich tatsächlich im letzten Versuch die Schallmauer für 50jährige – die 5 m. Damit hatte ich wieder einen 1. Platz und wurde nur von Asare Isaac von 
der Union Salzburg geschlagen – der ist aber 36 Jahre jünger als ich. 

Nun endlich, nach 6 Stunden geduldiger Wartezeit stand Maria an der Startlinie des 5000 m Laufes. Starke Windböen, noch immer ziemlich hohe Temperaturen und eben 6 Stunden warten sind nicht die 
optimalen Bedingungen um einen neue BP zu laufen. Diese verpasste sie dann auch klar um 40 sec und holte den 2. Platz in ihrer Klasse. 

Als Fazit durchaus eine gelungene Generalprobe für die ÖSM in Rif am 14/15. Sept. wo dann hoffentlich mehrere ASV-Athleten am Start sind. 

HK 

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