Hier der Bericht zum 2. Salzburger Bierathlon. Aufgrund der höllischen Temperaturen folgten nur eine Handvoll Athleten der Einladung von Michael Holzner, ihm, anlässlich der bestandenen Matura die Ehre zu erweisen.
Anwesend waren nur die härtesten der ASV Recken: Michi, Toni, Gottfried, Rudi und als Quotenfrau die hartgesottene Rennate, ein Kompliment von der Vereinsführung, zwar startete sie nur in der Saftklasse, konnte aber doch manchmal einem Schluck heimlich getrunkenem Augustiner nicht widerstehen. Alle haben das Rennen heil überstanden und man war aufgrund der hochwertigen Verpflegung gut gelaunt, die wahren Belastungen zeigten sich aber erst am nächsten Tag, wo manche Athleten einen halben bis sogar einen ganzen Tag zur Regeneration (sprich Ausnüchterung) brauchten. Einer verwechselte am nächsten Tag sogar die Unterhose mit der Laufhose.
Erwähnen möchte ich noch die eifrigen Helfer, die unermüdlich nach jeder 2. Runde nachschenkten, Jutta und Alfred Kotoy entpuppten sich als wahre Bierathlonfans und sie schenkten ganz individuell ein, der Veranstalter durfte am meisten hydrieren, das ist aber Regel im Bierathlon, danke den Helfern. Natürlich waren auch einige Zaungäste anwesend, unteranderem Anton Berg, der extra das Radtraining unterbrach um zuzuschauen.
Leider endete der schöne Abend mit einem Eklat, da Isi, die Kantinen-Pächterin von der Terrasse aus das Fremdbier witterte und sie uns danach kundtat, dass fremdes Bier auf der Sportanlage verboten wäre (Ausnahme: die Fussballer, die dürfen es sogar verkaufen). Unsere Beteuerungen, dass es sich bei dem Bier nur um Laufverpflegung handle, nutzten nichts und so bekamen wir nach dem anstrengenden Rennen nichts essbares mehr, worauf wir uns schmollend zum Gärtnerwirt zurückzogen.
Fazit aus der Geschichte: der nächste Bierathlon wird sicherlich in einem schattigen Park (Lehnerpark?) stattfinden und Gastgärten gibt es genug in Salzburg.

@ krru
