Schwieriges Terrain, matschiger Schneeboden, zarte Plusgrade und ein bedeckter Himmel, wie an fast allen diesjährigen Wintertagen hielt eine große Schar von Läufern nicht ab, die diesjährigen Crosslaufmeister auf kurzer und langer Strecke zu ermitteln.

Auf der kurzen Strecke (3 Runden – ca. 3km) dominierte der Pinzgauer Hans Peter Innerhofer, für den ASV reichte es nur zum unbedankten 4. Platz durch Michael Holzner.  Besser lief es auf der langen Strecke (6 Runden), die der Zwillingsbruder Manuel Innerhofer gewann, brüderlich haben sie sich damit ihre Siege geteilt. Mit zwei Silbermedaillen musste sich Doppelstarter Robert Gruber (ASKÖ Henndorf) zufrieden geben, zu Bronze reichte es aber für Gottfried Schlager, er hatte sich eine extreme Taktik zurecht gelegt, mit wenig Training dafür umso ausgerasteter als andere ins Rennen zu gehen. Der Erfolg gab ihm recht, wobei zu hoffen ist, dass es nach Ostern mit dem „Lauffasten“ wieder vorbei ist und es ihm körperlich wieder besser geht, warten doch große Ereignisse auf ihn in nächster Zukunft.

Bei den Damen siegte Claudia Kaiser (Plussport Saalfelden), hier hatten unsere Damen Maria Morales (6.Rang) und Margarete Kroiss (8.Rang), trotz überzeugender Leistungen, keine Chance auf Medaillen.

Auch am Start waren  Steffen Zeyer, Andreas Hofmüller und Rudi Kranawitter, sie bildeten zusammen mit dem Henndorfer Wartbichler das Verfolgerquartett und belegten die Plätze 7, 8 und 9, wobei der Obmann den Preis für den Klassensieg in der M50 mitnahm. Edgar Voglsang rundete das sehr schöne Vereinsergebnis mit dem 15. Platz ab.

Trotz schwieriger Verhältnisse, doch Cross ist eben nicht ein Kindergeburtstag auf Straße oder Bahn und für alle gleich, war es ein Erlebnis, dass gegen Ende des Rennens die Wolkendecke aufriss und die Läufer auf den Strahlen der Sonne quasi als Belohnung ins Ziel strebten. Vergessen waren alle Strapazen und man staunte nur ungläubig, dass es sie doch noch gibt.

Apropos Fastenzeit, da man bei der Siegerehrung nur Kaffee, Saft und Red Bull reichte, begaben sich einige Protagonisten dieses Events, wer, kann man sich denken nach der Siegerehrung in den 1er Saal im Kloster Mülln um zu „fasten“. Dort traf man auf die Bußgruppe des Leimüller Racingteams, die schlecht ausgerüstet – ohne Spikes – ihre Wunden leckte. Gemeinsam kehrte man in sich und ließ bei etwas Fastenbier das Rennen Revue passieren.

@krru – Ergebnisse auf www.s-lv.org

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