| 14 Tage nach dem Salzburger Ultralauf (Mozart 100) versuchte ich (Rudi) meine gute Ausdauerform zu den ÖM im Bergmarathon mitzunehmen und begab mich nach St.Anton, um den Montafoner Bergmarathon zu bestreiten. Hauptmotivation war das vorjährige Ausscheiden bei der Meisterschaft in Kainach, diese Scharte musste ausgewetzt werden. Schon um 6.30 wurden die Teilnehmer, die in St. Anton nächtigten, ins voralbergische Silbertal gekarrt, um dort um dort eineinhalb Stunden Däumchen zu drehen im Feuerwehrhaus, es gab immerhin ein Männerklo für die ca. 400 Teilnehmer, die Damen hatten zwei und waren ganz erstaunt, dass ihre Schlange halb so lange war wie die der Männer. In St. Anton bei der Abfahrt gab’s schon schönes Wetter, jenseits des Arlberges Nebel und leichter Regen(Wetterscheide). Mit dem Startschuss hörte es wie auf Befehl zu regnen auf und es gab ideale Laufbedingungen. Die 22 km auf einer Forststraße bergauf waren nicht schwierig dann aber kam der unerwartete 5km lange Ritt über Stock und Stein und durch Wasser und Morast (der Schnee war erst geschmolzen), welcher Erinnerungen an Kainach weckte. Erschöpft von diesem Abschnitt ging’s wieder auf einer Forstrasse bergab mit einem etwas nervigen Gegenanstieg bei km 36 bis zum Ziel in St. Anton. Das Bergablaufen war muskulär der schwierigste Part, weil mir einfach die Kraft für ein zügiges Tempo fehlt, und so wurde ich von einigen, auch drei Frauen waren dabei, stehen gelassen. Zum Schluss konnte ich aber meine Ultralaufqualitäten auspacken und ab km 30 ließ ich niemanden mehr vor. Lohn der Mühen war ein zweiter Platz in der M55 hinter einem Schweizer, was gleichzeitig den ÖM Titel und eine echte Kuhglocke einbrachte. |
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@ krru Ergebnisse: www.montafon-arlberg-marathon.com

