Am Samstag, den 11. Februar 2012, fand der bereits 3. Anton Holzleitner Gedächtnislauf im Lehener Park statt. Bei gewohnt arktischen Temperaturen um -10° nahmen diesmal 5 ASV Kaderathleten an dieser Crossveranstaltung teil. Wie gewohnt zimmerte das URC Bikestore Team einen anspruchsvollen 1,1 km langen Parcours in mühevoller Handarbeit in die Parkanlage welcher 4 Mal zu überwinden war. Die Strecke bot markante Steigungen, schnelle Richtungswechsel und 20 cm Tiefschnee. Es würde zu einer wahren Materialschlacht kommen. Das war allen Läufern klar. Wer keine Spikes dabei hatte, musste mit Versagen rechnen. Und es zeigte sich im Rennverlauf, dass falsche Schuhwahl denn Rennverlauf deutlich beeinflusste. Der Schweizer Manuel Wyss (15:51,8) konnte sich letztendlich vor Andy Robinson (16:01,5) und Bernd Kriechhammer (16:07,8) durchsetzen.
Eine starke Leistung bot ASV Yogi Gottfried Schlager (16:10,1), der trotz Trainingsrückstand eine überragende Leistung auf Platz 4 ablieferte. Es scheint als könnte er die mangelnde aerobe Fitness durch verbesserte Flexibilität im Hüftbeuger wettmachen, wodurch er eine größere Schrittlänge als je zuvor erreichte.
Bereits mit Respektabstand als gesamt 7. dahinter, der Autor dieser Zeilen, Andreas Hofmüller (17:19,7), der sich eigentlich nicht so schlecht vorkam, jedoch bereits einen Rückstand von 1:30 auf den Sieger aufriss.
Sein erstes Crossrennen absolvierte auch ASV- Newcomer Andi Wirth (20:07,2). Er wurde leider Opfer seiner mangelnden Erfahrung und Ausrüstung und konnte sich an der Materialschlacht nicht wirklich beteiligen, wodurch sicherlich eine bessere Zeit verhindert wurde.
Mit dabei auch Edgar Vogelsang, der eine, seiner momentanen Leistungsfähigkeit angemessene Zeit (21:45,9), in den Schnee zauberte.
Als einzige Dame vom ASV war Maria Morales (24:57,6) am Start, welche beinahe den Start durch ihr umfassendes Aufwärmprogramm verpasste, und somit für Unruhe und Zwietracht im Starterfeld sorgte. Das nennt man Taktik. Maria ließ uns alle auskühlen und startete selbst mit optimaler Betriebstemperatur ;). Maria ließ sich jedoch nicht beirren und holte wie so oft den Klassensieg in der W 40.
Ausblick und Fazit:
Wer gewinnen will muss mit kurzer Hose, ohne Haube und Spikes laufen. Yoga scheint eine positive Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit zu haben.
PS: Gerüchten zufolge hatte der Autor Kontakt mit einigen anderen Salzburger Vereinen und sogar ein paar Transferangebote in der Tasche. Diesmal startete er sogar für den LAC Salzburg. Ich kann dies hiermit nur offiziell dementieren. Es scheint sich um eine Verschwörung zu handeln.
Details unter:http://www.s-lv.org/slv/de/kalender/
A.H.
