Betrachtet man Kunstturnen, weiß man, dass chinesische Mädchen- freiwillig und sicher nicht minderjährig- ganz vorne in der Spitze dabei sind.
Ein Blick in den Fernseher während der Tour de France und man wird ausschließlich spritzige und kaum ältere Spitzenradfahrer sehen, die um Etappen- und den Gesamtsieg kämpfen.
Und steckt man den besten modernen Fünfkämpfer in einen High-Tech-Schwimmanzug von Michael Phelps gewinnt dieser noch lange nicht gegen denselbigen, selbst wenn dieser nach neuesten Regeln wieder in einer banalen Badehose antreten muss.

Laufen ist da anders!…und Oberndorf erst recht!
Man weiß nie was passiert!
Wie all die Jahre zuvor machte sich wieder eine gar nicht so kleine – auch in diesem Jahr blau gekleidete – ASV-Delegation in die erwähnten, nahe gelegenen Grenzstädtchen auf um auf Pokaljagd zu gehen. Dabei bot sich ihnen folgendes Bild:
Bei idealem Laufwetter konnte man vor Ort zahlreiche junge,
dynamische Läuferinnen und Läufer ausmachen, die sich auf das Rennen vorbereiteten und so wirkten, als hätten sie dieses schon halb gewonnen.

Während der 3 Runden bzw. des 6 Kilometer langen Laufes und später im Ziel kam es aber dann doch irgendwie anders und man hätte sich als Läufer berechtigter Weise ganz einfachen Fragen von Laien ausgesetzt sehen können.

Warum ist ein Triathlet schneller als ein Läufer?
Warum ist ein Triathlet im Ruhestand immer noch schneller als ein Läufer?
Oder…warum sind ein Triathlet und dann der Triathlet im Ruhestand immer noch schneller als ein junger aufstrebender Läufer?…
 
Ein erstes leises Fragezeichen!

Warum werden junge Frauen- sie sollten doch eigentlich nach logischem Ermessen schnell sein- schon nach 1,5 Runden überrundet?
Warum bilden sich immer mehr Teams, wo Laufen doch eine Einzelsportart ist?
Warum sieht Laufen vom Rand betrachtet gar nicht so schnell aus, ist offensichtlich- selbst ausgeübt- aber doch recht anstrengend?

Noch ein Fragezeichen!
 
Schaut man noch genauer hin stellen sich weitere, eher vereinsinterne Fragen:
 
Warum stehen zwei ehemals sehr gute Vereinsläufer nur am Rand und schauen dem bunten Treiben zu? (Der genüssliche Bierkonsum vor, während und nach Beendigung des Laufes scheint da das erklärte
Hauptziel zu sein – freie Mutmaßung des Red.)
Warum kann ein zuletzt meist radlfahrender Gottfried immer noch so schnell laufen?
Warum können Magenschmerzen nicht ein paar Minuten warten und müssen sich ausgerechnet genau den Zeitraum von ungefähr zwanzig Minuten bei einem jungen, höchst motivierten Läufer raussuchen und Ihn damit zurückwerfen?
Warum sind ein weiterer junger, hoffnungsvoller Nachwuchsläufer und ein neoverpflichteter Exilbayer zusammen zwar ungefähr so alt wie der Obmann, beide einzeln jedoch abgeschlagen hinter ihm?
Und warum können sieben ASV-Läufer nicht zwei 3-Mann-Teams bilden obwohl der 7. trotzdem eine sehr respektable Leistung abgeliefert hat?
Viele Fragen, die aber auch noch nicht beantworten warum Grösse mal Beinlänge Platz 6 ergibt?!

Und waaaarum waren die Nussdorfer dieses Jahr eigentlich schneller?

Ok, sie waren sehr nette Gewinner und zollten mit einer äußerst fairen Geste den knapp unterlegenen ASV´lern mit selbst mitgebrachtem Entschädigungsbier entsprechenden Respekt! – dass sie sich damit schon für nächstes Jahr Nettigkeiten hinsichtlich des Teamergebnisses während des Rennens erschleichen wollten, darf zum momentanen Zeitpunkt getrost in die Rubrik „wilde Spekulationen“ eingereiht werden!Das wird dann beim Laufen in Oberndorf 2011 geklärt.Ungeklärt bleibt für die meisten dann noch warum „Run for the Future“ nicht nur ein Randthema ist…und die Story eine Fortsetzung finden wird!Wen es interessiert:…Die offiziellen Ergebnisse sind auf jeden Fall auch zu finden unter http://www.lgrupertiwinkel.homepage.t-online.de/ergebnislisten/2010/Stadtl10.HTM S.Z.

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